Fluoride sind die Salze des hochtoxischen Gases Fluor. Diese Salze kommen in der Natur und auch in unserem Körper (Knochen, Zähnen) reichlich vor. In bestimmten Lebensmitteln wie Seefischen, Meeresfrüchten, Nüssen, schwarzem Tee, Mineralwasser und Sojaprodukten ist das Spurenelement vermehrt zu finden. Manchem Speisesalz und Trinkwasser wird sogar extra Fluorid zugesetzt. Und in den meisten Zahnpasten ist der Wirkstoff sowieso gang und gebe.

Was bewirkt Fluorid im Körper?

Der größte Teil des Spurenelements steckt in unseren Knochen und Zähnen, ein kleiner Teil ist in den Nägeln, Haaren und der Haut gespeichert. Fluorid ist für die Knochenfestigkeit, die Härtung des Zahnschmelzes und den Zahnerhalt verantwortlich. Außerdem sind Zahnmediziner der Meinung durch eine Fluoridanreicherung der Zahnpasta kann Karies maßgeblich verhindert werden. Die Salze sollen in der Lage sein die Säurebildung (durch Zucker) im Mund zu minimieren. Empfindliche Zahnhälse sollen durch Fluoride sogar repariert werden können.

Die Meinungen gehen auseinander

Es gibt von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) keinerlei Richtlinien und Daten, wieviel Fluorid man täglich unbedenklich zu sich nehmen sollte bzw. darf. Auf jeden Fall ist ein Fluoridmangel eher unwahrscheinlich, eine Überdosierung aber umso gefährlicher. Eine regelmäßige Aufnahme hoher Mengen des Salzes bewirkt das Gegenteil von dem, wofür es eigentlich in geringen Mengen gut ist. Es kann beispielsweise zu einer Zahnschmelzaufweichung, zu Osteoporose, zu Nierenschäden, Schilddrüsen- und  Magen-Darmbeschwerden kommen. Allerdings gelangt Fluorid in größeren Mengen nur den Körper, wenn man es schluckt, also durch den Genuss von Nahrungsmitteln oder Getränken. Bei sachgemäßem Zähneputzen dürfte also so gut wie kein Fluorid in den Körper gelangen, sondern tatsächlich nur an den Zähnen wirken.

Kritische Stimmen behaupten allerdings Fluorid dürfe auch in kleinsten Mengen weder in den Mund noch in unseren Körper gelangen. Sie bezeichnen den Stoff als schleichendes Gift, das sich nach und nach im Körper anreichert und dann Auslöser verschiedener Krankheiten (Diabetes, Arthritis, Schilddrüsenerkrankungen, Krebs usw.) ist.

Fest steht, man sollte die Augen offen halten und genau schauen, welches Mineralwasser oder Salz man sich kauft, denn meiner Meinung nach ist die Fluoridanreicherung von Lebensmitteln überflüssig und kann bei einer Überdosierung sogar gefährlich werden. Bei der Zahnpflege ist das so eine Sache. Kinder sollten generell keine Zahnpasta mit Fluorid verwenden. Die Gesundheitsgefahr ist weitaus größer als der vermeintliche Nutzen.

Ich allerdings habe empfindliche Zähne und freiliegende Zahnhälse, und mir hat die Zahnpflege (Ich nehme die Dentabs Tabletten) mit Fluorid wirklich geholfen. Natürlich achte ich darauf den Mund nach dem Putzen ordentlich auszuspülen und hoffe damit kein Risiko einzugehen. Im Endeffekt muss natürlich jeder selber entscheiden, wie er handelt. Und wie bei vielem anderen auch, macht bei dem umstrittenen Spurenelement Fluorid die Dosis das Gift!