Naturkosmetik Blog

Auf die Technik kommt es an…

19. November 2017

Pflegeprodukte in guter Bioqualität sind an sich schon richtig toll, um allerdings die effektivste Wirkung der Kosmetikcreme zu erzielen, ist es entscheidend, wie man sie anwendet und aufträgt. Denn ein zu kräftiges Reiben, Rubbeln oder Zerren ist da eher kontraproduktiv und bewirkt womöglich noch das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte.

Mit ein paar kleinen Tipps könnt ihr aber dazu beitragen, dass eure Gesichtscreme die Haut optimal pflegt und regeneriert.

Meine Tipps zum Eincremen

Zunächst sollten die Hände und das Gesicht gründlich gesäubert werden. Denn nur saubere Haut nimmt eine Pflege richtig auf. Dann gebt ihr einen kleinen Klecks eurer Creme in die Handflächen und verteilt sie etwas, damit sie warm wird.

Vom Kinn aufwärts in kreisenden Bewegungen tragt ihr die Pflege nun sanft bis zur unteren Augenpartie auf (Augenregion aussparen). Ihr nehmt noch etwas Creme und tragt sie jetzt mit sanften Streichbewegungen von innen nach außen auf die Stirn auf. Wenn noch etwas Pflege in euren Händen übrig ist, könnt ihr euren Ohren noch eine kleine, wohltuende Massage gönnen. Denn am Ohr sitzen viele Stimulations-Punkte, die über Nervenbahnen mit den Organen im Körper verbunden sind und diesen beeinflussen.

Natürlich sollte bei der täglichen „Eincrem-Zereminie“auf keinen Fall der Hals fehlen. Leider zeigt dieser schon früher als andere Regionen Alterungserscheinungen in Form von Knitterfältchen und schlaffer Haut. Regelmäßige, leichte Streichbewegungen von unten nach oben, ruhig mit etwas mehr Creme, helfen die empfindliche Haut am Hals länger glatt und straff zu halten.

Die sensible Region rund um die Augen ist besonders dünn und zart und benötigt ein Extra-Pflegeprodukt, dass nicht reizt und gut einzieht. Eine Augencreme sollte immer sparsam verwendet werden und am besten mit dem Mittelfinger sehr sanft von innen nach außen in die untere Augenpartie eingeklopft („eingepaddert“) werden. Auf dem Augenlid könnt ihr die Pflege leicht verstreichen.

Wenn ihr euer Gesicht regelmäßig und liebevoll mit leichten Streich-, Kreis- und Klopfbewegungen (möglichst immer von unten nach oben und von innen nach außen) verwöhnt, wird es euch eure Haut mit einer gut durchbluteten, strahlenden Ausstrahlung danken. Da könnt ihr auf so manches Rouge und Make-up getrost verzichten. 😉

Vielen lieben Dank an meine Kollegin Shantala, die diese tollen Bilder gemalt hat!

 

 

 

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