Gesundheit

Gesundbrunnen Wald – altes Wissen neu entdeckt

23. Oktober 2018

Hat nicht jeder von uns das Gefühl im Wald erst so richtig tief durchatmen zu können? Tut es uns nicht allen immer super gut einfach Zeit in Wäldern zu verbringen? Ob wir wandern, joggen, radeln oder einfach nur entspannt auf einer Lichtung sitzen und das Hier und Jetzt genießen, der Naturraum Wald ist für uns ein wahrer Gesundbrunnen, in jeder Hinsicht.

Was passiert im Wald mit uns?

Zunächst schenkt uns schon allein der Blick ins Grüne wohltuende Beruhigung, Hoffnung und neue Energie. Der Aufenthalt in der Natur hebt merklich unsere Stimmung, wir tanken förmlich auf. Spaziergänge auf dem weichen Waldboden entlasten außerdem die Gelenke von Knien, Hüfte und Füssen. Damit verbessern sich auch bestehende Rückenprobleme.

Die besonders hohe Sauerstoffsättigung der Waldluft sorgt für einen verbesserten Stoffwechsel, damit haben wir auch einen tieferen, festeren Schlaf, wovon der ganze Körper profitiert.

Da es im Wald extrem wenig Keime gibt und die Schadstoffbelastung sehr niedrig ist, können Lunge und Bronchien optimal arbeiten und regenerieren. Außerdem sinkt der Blutdruck, damit der Stresspegel und das Herz-kreislaufsystem wird gestärkt. Das, was uns so unglaublich gut tut und uns nachgewiesenermaßen gesund macht und hält, sind die sogenannten Terpene.

Terpene sind Duftstoffe (chemische Botenstoffe und Teil ätherischer Pflanzenöle) der verschiedenen Pflanzen im Wald. Sie dienen als Kommunikationsmittel und warnen andere Pflanzen zum Beispiel vor Schädlingen und Krankheitserregern. Die vorgewarnten Pflanzen fahren dann ihr Immunsystem hoch und schützen sich damit effektiv gegen die Eindringlinge. Aber nicht nur zwischen den Pflanzen funktioniert diese Art der Kommunikation erstaunlich gut. Auch unser Immunsystem steht in Verbindung mit den Duftstoffen der Pflanzen. Die Terpene aktivieren nachweisbar auch unser Immunsystem, sogar die Anzahl von Krebs-Killerzellen steigt nach ein paar Stunden im Wald signifikant und hält mehrere Tage an.

Je öfter und länger man sich in Wäldern aufhält, um so größer ist die Anzahl der Killerzellen in unserem Blut. In den Sommermonaten mitten im Wald ist die Konzentration der Pflanzenduftstoffe am höchsten. Auch feuchtes, nebeliges Wetter ist besonders gut, um eine große Portion Gesundheit zu tanken. Also nix wie raus in die nahegelegenen Wälder, und tief durchatmen nicht vergessen! 😉

Wer gerade keinen Wald vor der Tür hat, kann sich aber auch mit Bio zertifizierten ätherischen Ölen etwas Gutes tun. Ein paar Tropfen Kiefernnadel- oder Zirbelkiefernöl in einem Vernebeler können euch auch in der Großstadt ein Gefühl von Wald verschaffen. Und gesundheitsfördernd sind die ätherischen Öle natürlich auch.

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